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Rissige Ellbogen, schuppige Haut an den Beinen oder dieses unangenehme Spannungsgefühl direkt nach dem Duschen: Das kommt Ihnen alles bekannt vor. Sie tragen Ihre gewohnte Creme auf, und zwei Stunden später schreit Ihre Haut schon wieder nach Pflege. Sheabutter ist nicht einfach nur ein weiterer Inhaltsstoff; sie ist die intensive Rettung, die dann wirkt, wenn leichte Lotionen nicht mehr ausreichen.
Dieses reichhaltige, fast buttrige Öl wird aus Sheanüssen gewonnen und schmilzt bei Kontakt mit Körperwärme. Wenn Sie sich weiche, geschmeidige Haut mit samtweichem Gefühl wünschen, erfahren Sie hier, wie Sie es ganz einfach in Ihre Pflegeroutine integrieren können.

Es gibt Körperbereiche, die stärker als üblich beeinträchtigt werden. Gelenke, Fersen und Hände sind den ganzen Tag Reibung, Kälte und häufigem Waschen ausgesetzt, was ihre natürliche Schutzbarriere schwächt.
Wenn Sie Sheabutter auf diese Bereiche auftragen, wirkt sie wie ein Schutzschild. An rissigen Fersen und Füßen macht sie raue Haut weich und hilft, kleine Risse zu verschließen. An Ellbogen und Knien verleiht sie rauer Haut und trockenen Stellen wieder mehr Elastizität. Und an Händen und Nagelhaut bildet sie eine Schutzschicht, die dem täglichen Verschleiß standhält, ohne dass Sie die Creme ständig nachcremen müssen.
Ein Trick, der wirklich gut funktioniert: Sind Ihre Füße oder Hände besonders rissig, tragen Sie vor dem Schlafengehen eine großzügige Schicht Lotion auf und ziehen Sie Baumwollsocken oder Handschuhe darüber. Sie werden merken, dass sich Ihre Haut am nächsten Morgen ganz anders anfühlt.
Eine der größten Befürchtungen bei reiner Körperbutter ist, dass sie ewig zum Einziehen braucht. Der Schlüssel liegt im richtigen Zeitpunkt: Tragen Sie sie direkt nach dem Duschen auf, solange Ihre Haut noch etwas Feuchtigkeit enthält.
Wenn sich die Restfeuchtigkeit auf der Haut mit den Lipiden der Sheabutter vermischt, geschieht gleich zweierlei Gutes: Die Textur wird viel geschmeidiger und lässt sich mühelos auf Armen und Beinen verteilen. Anstatt dass die Feuchtigkeit verdunstet (was genau das Spannungsgefühl verstärkt), schließt die Sheabutter sie in der Haut ein und sorgt für ein angenehmes Hautgefühl.
Welches Produkt ist das richtige? Die Antwort hängt von Ihren täglichen Gewohnheiten und den Bedürfnissen Ihrer Haut ab. 100 % reine Sheabutter eignet sich ideal für sehr trockene Hautpartien, Risse, Wundreiben oder für die intensive Nachtpflege, die wir bereits erwähnt haben. Ihre Textur ist reichhaltig, cremig und sehr pflegend, daher ist sie sehr ergiebig.
Cremes oder Lotionen mit Sheabutter als Hauptbestandteil hingegen sind für die tägliche Anwendung am ganzen Körper konzipiert. Sie ziehen schnell ein, fühlen sich leicht an und sind ideal für hektische Morgen.
Bei extrem trockener oder empfindlicher Haut erzielt man fast immer bessere Ergebnisse mit der reinen Variante, und noch besser ist es, wenn keine Duftstoffe zugesetzt wurden.
Sie brauchen keine halbstündige Routine, um Ergebnisse zu sehen. Das ist alles, was Sie brauchen:
Zwei Minuten, mehr nicht, und Ihre Haut ist für den Rest des Tages gepflegt.
Das Geheimnis ihrer Wirksamkeit liegt in ihrer Affinität zur Haut. Sheabutter besteht hauptsächlich aus Fettsäuren wie Öl- , Stearin- und Linolsäure , die den natürlich in der Haut vorkommenden Lipiden sehr ähnlich sind. Deshalb bleibt sie nicht nur an der Oberfläche, sondern dringt tief in die Hautbarriere ein.
Zusätzlich enthält sie die Vitamine A und E , zwei Antioxidantien , die Rötungen lindern und für ein ebenmäßigeres Hautbild sorgen. Auch deshalb ist sie so gut verträglich für empfindliche oder leicht reizbare Haut – viel besser als andere Cremes mit stärkeren Duftstoffen oder mehr Wirkstoffen.
Der Extraktionsprozess verändert die Wirksamkeit der Sheabutter erheblich, daher lohnt es sich, vor dem Kauf auf einige Details zu achten.
Farbe und Textur geben einen ersten Hinweis: Die rohe oder unraffinierte Variante hat meist einen elfenbeinfarbenen, leicht gelblichen Ton. Ist sie schneeweiß, wurde sie höchstwahrscheinlich raffiniert, wodurch ihre Eigenschaften beeinträchtigt wurden. Auch der Geruch hilft bei der Unterscheidung: Ein mildes, nussiges Aroma ist in der Regel ein Zeichen von Reinheit, während ein sehr starker, künstlicher Duft fast immer auf die Zugabe synthetischer Duftstoffe hindeutet.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Zutatenliste : Je kürzer, desto besser, denn wirklich reine Butter benötigt keine Konservierungsstoffe oder Zusatzstoffe, um ihre Funktion zu erfüllen. Was die Herkunft betrifft, so sind Buttersorten aus Westafrika , insbesondere aus Ghana oder Burkina Faso , in der Regel von höchster Qualität, da dort der Butterbaum traditionell angebaut wird.
Tipp: Bei empfindlicher Haut empfiehlt sich die Rohversion ohne Duftstoffe.
Die Pflege trockener Haut muss weder eine endlose Routine noch eine zusätzliche Belastung sein. Mit etwas so Einfachem wie Sheabutter und ein paar Minuten Pflege täglich können selbst raue Stellen wie Ellbogen, Fersen und Hände ihre natürliche Geschmeidigkeit zurückgewinnen und sich angenehm weich anfühlen.
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