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Feuchtigkeitscreme dient dazu, den Feuchtigkeitsgehalt der äußeren Hautschichten zu erhalten oder zu erhöhen. Wenn Sie nach dem Auftragen keine Verbesserung feststellen, ist die Formel möglicherweise nicht für Sie geeignet. Es ist auch möglich, dass etwas bei der Anwendung die Wirksamkeit beeinträchtigt.
Zu verstehen, was Ihre Haut braucht, ist der erste Schritt, damit eine Gesichtscreme wirklich wirkt.

Nicht alle Feuchtigkeitscremes wirken auf die gleiche Weise. Je nach ihren Inhaltsstoffen wirken sie unterschiedlich und decken unterschiedliche Bedürfnisse ab.
Formeln mit Feuchthaltemitteln wie Hyaluronsäure oder Glycerin spenden Feuchtigkeit. Die Haut fühlt sich fast unmittelbar nach dem Auftragen glatter und strahlender an. Produkte mit pflegenden Inhaltsstoffen wie Pflanzenölen oder -buttern machen die Haut geschmeidig und verbessern das Hautgefühl. Okklusive Formeln schließen die Feuchtigkeit ein und verlängern ihre Wirkung den ganzen Tag. Zu dieser Gruppe gehören Inhaltsstoffe wie Vaseline oder Bienenwachs, die einen Film auf der Haut bilden und das Verdunsten der Feuchtigkeit verhindern.
Die meisten Gesichtscremes kombinieren alle drei Inhaltsstoffarten in unterschiedlichen Anteilen. Wenn Sie wissen, welche Art überwiegt, können Sie die Formel auswählen, die am besten zu den Bedürfnissen Ihrer Haut passt.
Das Ergebnis einer Feuchtigkeitscreme hängt oft mehr von der Art der Anwendung ab als von der Zusammensetzung selbst.
Das Auftragen auf unreine Haut ist einer der häufigsten Fehler. Make-up-Reste, Schmutz oder überschüssiges Öl wirken wie eine Barriere und verhindern, dass die Inhaltsstoffe richtig einziehen.
Gesichtscreme wirkt am besten auf leicht feuchter Haut, direkt nach der Reinigung. Wartet man zu lange, verliert die Haut die Feuchtigkeit, die das Produkt eigentlich einschließen soll.
Die Menge ist ein weiterer wichtiger Faktor. Wird zu wenig Creme verwendet, deckt sie die gesamte Haut nicht gleichmäßig ab und führt zu einem ungleichmäßigen Ergebnis. Wir empfehlen, für das gesamte Gesicht eine Menge in der Größe einer Haselnuss zu verwenden und diese je nach Textur der jeweiligen Creme anzupassen.
Die Verwendung einer unpassenden Formel beeinträchtigt das Ergebnis von Anfang an. Eine zu reichhaltige Textur kann bei fettiger Haut die Poren verstopfen. Eine zu leichte Textur spendet trockener Haut nicht die benötigte Feuchtigkeit.
Trockene Haut profitiert von reichhaltigen Cremes oder Balsamen mit pflegenden Inhaltsstoffen wie Pflanzenölen oder -buttern, die für ein langanhaltendes, angenehmes Hautgefühl sorgen. Leichte, schnell einziehende Formeln mit mattem Finish eignen sich am besten für fettige Haut. Gele oder Fluids mit Feuchthaltemitteln wie Glycerin oder Hyaluronsäure spenden Feuchtigkeit, ohne die Haut zu beschweren oder ihr Glanz zu verleihen.
Bei Mischhaut liegt die Herausforderung in der richtigen Balance. Emulsionen oder Cremes mit mittlerer Textur spenden den trockeneren Hautpartien Feuchtigkeit, ohne die öligeren zu beschweren. Eine weitere gute Möglichkeit ist, für jede Gesichtspartie ein anderes Produkt zu verwenden.
Für empfindliche Haut eignen sich am besten parfüm- und alkoholfreie Formeln mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Thermalwasser, Panthenol oder Aloe vera. Je weniger Wirkstoffe enthalten sind, desto besser wird die Formel in der Regel vertragen.
Reife Haut benötigt reichhaltigere, pflegendere Cremes. Inhaltsstoffe wie Retinol, Peptide und Vitamin C spenden Feuchtigkeit und verbessern Festigkeit und Ausstrahlung.
Die Anwendungstechnik beeinflusst das Ergebnis. Verteilen Sie die Feuchtigkeitscreme mit sanften, nach oben gerichteten Streichbewegungen von der Gesichtsmitte nach außen. So wird die Aufnahme verbessert und ein Spannen der Haut vermieden. Leichtes Einklopfen mit den Fingerspitzen auf besonders trockene Stellen wie die Wangenknochen spendet intensive Feuchtigkeit. Wenn Sie auch den Hals in Ihre Pflegeroutine einbeziehen und ihm die gleiche Aufmerksamkeit schenken wie Ihrem Gesicht, verhindern Sie mit der Zeit sichtbare Unterschiede in der Hautstruktur.
Auch die Formel spielt eine Rolle. Trockene Haut benötigt reichhaltige Texturen mit Feuchtigkeitsspendern, während für fettige Haut ein leichtes Gel oder Fluid mit Hyaluronsäure ausreicht. Bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich, auf parfüm- und alkoholfreie Produkte zurückzugreifen. Unabhängig vom Hauttyp verbessert das Auftragen von Feuchtigkeitscreme auf gereinigte, leicht feuchte Haut das Ergebnis sichtbar.
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